Visit Sponsor

Written by: Lifestyle

Tom Beck im Baden-Journal Interview

Foto: RTL

Mischko Friedmann (Tom Beck) verliert bei einem tragischen Unfall Emma, die Liebe seines Lebens und Mutter seiner drei Kinder Maya, Tilda und Carla. Die Lücke, die Emmas Tod in die Familie reißt, ist riesig und Mischko hat alle Hände voll zu tun, seinen Kindern Trost zu spenden und sie durch den Hindernisparcours des Erwachsenwerdens zu begleiten. Irgendwie muss das Leben weitergehen. Und das tut es – mit voller Wucht: Tilda verliebt sich Hals über Kopf in den „Bad Boy“ Rokko, nichts ahnend, dass er in kriminelle Machenschaften verwickelt ist. Auch die 11-jährige Carla verbirgt ein Geheimnis. Sie spürt immer deutlicher: Eigentlich ist sie ein Junge. Und während die rebellische Teenager-Tochter Maya auf die schiefe Bahn zu geraten droht, macht Mischko eine folgenschwere Entdeckung, die die Familie erneut vor eine Zerreißprobe stellt. Die vier müssen einen Weg finden – zueinander, miteinander, jeder für sich und alle zusammen.
Warum Schauspieler Tom Beck sich für die Rolle Mischko Friedmann entschieden hat, wie die Dreharbeiten gelaufen sind und wie er bei traurigen Szenen in die richtige Stimmung kommt, verrät er hier im Interview.

Machen Sie uns neugierig, worum geht es bei „Fried­manns Vier“?
Um eine moderne Familie, eine Familie mit Ecken und Kanten, keine „heile-Welt-Idylle“, einen fordernden Familienalltag eines alleinerziehenden Vaters und seiner drei Kinder nach dem tragischen Verlust ihrer Mutter.

Plötzlich steht Mischko Friedmann ganz alleine da – mit drei pubertierenden Kindern. Wie soll ein junger, alleinerziehender Vater das nur alles schaffen?
Mein erster Impuls wäre gewesen: mit viel Hilfe von Freunden und Verwandten… das Problem ist nur, Mischko verweigert genau das. Er versucht alles auf eigene Faust und merkt dabei nicht, dass er sich vielleicht ein wenig zu viel aufhalst…

Wie war es, in eine so ernste Rolle zu schlüpfen?
Eine schöne Herausforderung und ein tolles Geschenk! Vielen Dank an dieser Stelle nochmal all den Menschen, die für meine Besetzung verantwortlich waren… 😉

In der Serie geht es teilweise chaotisch zu. Mischko muss sich oft zusammenreißen und vor allem funktionieren. Wie würde Tom Beck damit umgehen?
Schwierig zu sagen. Ich fürchte, dass ich privat weniger „robust“ wäre, aber einen ähnlichen Pragmatismus an den Tag legen würde. Allerdings finde ich es ziemlich anmaßend darüber zu spekulieren, da sich Mischko ja nun in einer äußerst dramatischen Sondersituation befindet, die ich schwierig im Konjunktiv beantworten kann und zum Glück auch nicht muss.

Erinnern Sie sich, was Ihre ersten Gedanken waren, als Sie das Skript in der Hand hatten?
„Verflucht, ist das gut! Warum wird das nur in München gedreht?? Wenn ich die Rolle bekäme, das hieße ja dann 5 Monate getrennt von meiner Familie zu sein!! Ich sag’s ab…” naja…der Rest ist Geschichte… 😉 War dann einfach doch zu gut…

Trotz des dramatischen Einstiegs in die Geschichte gibt es auch lustige Momente. Was war für Sie besonders spaßig?
Natürlich gibt es auch innerhalb dieser tragischen Geschichte viele lustige, tragisch-komische Momente! Und besonders spaßig war für mich sicherlich das „Schlammcatchen” und mein „Tanz auf dem Dixi-­Klo”…

Was war für Sie der schwierigste Moment bei den Dreh­arbeiten?
Schwierig war für mich auszuloten, wann der Moment kommt, an dem Mischko zusammenbricht, wann er Tränen zulässt, wann er sichtlich am Ende ist und die Fassade fällt. Da baut man sich als Schauspieler dann einen Plan und plötzlich wird man beim Drehen komplett übermannt und die Tränen fließen und der ganze Plan ist somit für die Tonne… 😉

Wie kommen sie bei besonders traurigen Szenen in die Stimmung?
Das kann ich leider nicht erzwingen. Entweder es passiert oder es passiert nicht. Aber kurz vorher etwas Musik und ein paar Gedanken an nicht so schöne Momente helfen sicherlich.

Wie haben Sie die Zusammenarbeit mit den jungen Schauspielerinnen und Schauspielern erlebt?
Das war ein ganz großes Geschenk! Unfassbar, wie talentiert diese Kids sind!! Sie haben das wirklich super gemacht und ein wahnsinniges Pensum runtergerockt!!

Wer sollte sich „Friedmanns Vier“ auf jeden Fall anschauen?
ALLE!! JEDER!! Aber natürlich wäre die Serie wie gemacht für einen gemeinsamen Fernsehabend mit der ganzen Familie…

Die Serie ist bei RTL + zu sehen.

Schlagwörter: Last modified: 29. April 2022